Sauerteig geht nicht richtig auf Sauerteig herstellen ist nicht schwer und dennoch kann es passieren, dass der Teig nicht blasig wird und auch nicht säuerlich riecht. Was ist zu tun? Temperatur beachten Wenn der Sauerteig sich nicht rührt, kann das an einer zu niedrigen Zimmertemperatur liegen. Ein Sauerteig fühlt sich bei Temperaturen von 25 bis 30 Grad wohl. Zwar kann man auch unterhalb von 25 Grad Sauerteig gären, jedoch dauert das erstens länger und zweitens entwickeln sich bei der sogenannten „kalten“ Führung mehr Essigsäurebakterien. Lesen Sie hierzu den Artikel: Sauerteigführung und Temperatur. Tipp: Wenn Sie Sauerteig herstellen, dann platzieren Sie die Schüssel im geheizten Zimmer auf den Schrank. Dort ist es ein paar Grad wärmer als in Sofahöhe. Man kann das Anstellgut auch auf die Heizung stellen. Im Sommer gärt Sauerteig am besten im Schatten. Sauerteig herstellen erfordert Geduld Wenn man Sauerteig aus Roggenmehl und Wasser ansetzt, muss man Geduld haben, denn die Bakterien kommen über Luft in den Teig hinein. Das kann dauern, zumindest bemerkt man die Säuerung nicht sofort. Leichter geht die Sache, wenn man die Sauerteiggärung mit fertigem Anstellgut startet. Dieses kann man sich evtl. vom Bäcker geben lassen.Nicht verzagen und den Sauerteigansatz regelmäßig füttern, umrühren, warm halten. Roggenmehl: Vollkorn oder Auszugsmehl? Traditionellerweise wird Natursauerteig aus Roggenmehl hergestellt. Man nimmt das ganze Korn, aber es funktioniert auch mit hellen Mehlen. Vorteil bei Vollkornmehl: Die Säuerung kommt leichter in Gang. Das mag daran liegen, dass auf den Körnern die passenden Bakterien mitgeliefert werden. Sauerteig herstellen funktioniert auch mit Weizen, Gerste, Dinkel und anderen Getreidesorten.
© Gudrun-Aimée Spalke, 2017
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