Linzer Plätzchen: mit 6 verschiedenen Marmeladen füllen

Linzer Plätzchen

Linzer Plätzchen bestehen aus Mürbeteig mit Haselnüssen, werden mit Marmelade gefüllt und zum Schluss mit Puderzucker bestreut. Klassischerweise backt man Linzer Plätzchen zu Weihnachten, aber auch außerhalb des Festes schmecken Linzer Augen gut zum Nachmittagskaffee. Selbst Bäckereien bieten das mürbe Gebäck das ganze Jahr über an, meist in Form von größeren Talern mit dem typischen Loch in der Mitte.

Linzer Plätzchen Variation durch die Füllung

Durch die Wahl der Marmelade lässt sich der Geschmack von Linzer Augen leicht variieren. Gut geeignet sind säuerlich schmeckende Konfitüren. Diese gleichen die Süße des Teigs gut aus, was als angenehm empfunden wird. Wem Fruchtaufstriche insgesamt zu sauer sind, der kann statt dessen Milchkaramellcreme zur Füllung von Linzer Plätzchen, auch Spitzbuben genannt, verwenden. Hier finden Sie ein entsprechendes Rezept für mürbe Plätzchen mit Karamellcreme. Linzer Augen enthalten recht viel Zucker, bei Keksen normal, doch wer Zucker sparen möchte, reduziert einfach die Menge im Teig und setzt zuckerarme Marmeladen ein. Wie man diese selbst herstellen kann beschreibt folgender Blogartikel: Marmelade mit wenig Zucker

Linzer Plätzchen backen

Zutaten für den Teig & Durchführung

  • 325 g Weizen
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 TL Zimt
  • 1 MPs Kardamom
  • 1 MPs Nelken
  • 1 Prise Salz
  • 120 g Butter
  • 1 EL Quark
  • 100 g Honig
  • 1 Ei

Im folgenden Rezept wurde anstatt von Zucker Honig verwendet. Das wirkt sich natürlich geschmacklich aus. Wer eine neutrale Süße bevorzugt, ersetzt den Honig durch 80 g Zucker oder Zuckeralternativen.

Obige Zutaten in einer Schüssel mischen und mit einem Mixer zu einem Teig verarbeitet. Diesen 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Nach dieser Zeit wird der Teig etwa 4 mm ausgerollt und mithilfe entsprechender Förmchen ausgestochen. Die Kekse auf ein Blech legen und bei 150 Grad Umluft für 8-10 Minuten backen.

So werden Linzer Augen gefüllt

  • Fruchtaufstrich ohne Kerne (evtl. durch ein Sieb streichen) bzw. Gelee oder Fruchtmus oder andere Cremes (Schokocreme ist auch gut)
  • Puderzucker, gesiebt

Nach dem Auskühlen können die Linzer Plätzchen gefüllt werden. Man verteilt den Fruchtaufstrich der Wahl mit einem Teelöffel auf den Keksen und setzt jeweils ein anderes oben drauf.

Die Füllung sollte nicht zu flüssig sein. Sie lässt sich dann leichter aufstreichen. Marmelade kann bei Bedarf durch leichtes Kochen in einem kleinen Topf eingedickt werden. Falls der Fruchtaufstrich Kerne enthält, lohnt es sich diesen durch ein Sieb zu streichen.

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 Linzer Plätzchen heißen auch Linzer Augen und haben im oberen Deckel meistens runde Löcher. Wer das entsprechende Förmchen nicht hat, nimmt einfach etwas anderes. Schmeckt auch gut!

Vorschläge für 6 verschiedenen Füllungen mit Marmelade

  • Erdbeermarmelade: süß, aromatisch
  • Johannisbeergelee: säuerlich, fruchtig
  • Fruchtaufstrich aus Aprikosen: säuerlich, fruchtig
  • Orangenmarmelade: leicht bittere Note, süß-säuerlich
  • Himbeermarmelade: vollmundig, eher süß
  • Pflaumenmus mit Zimtnote: erdig, süß, aromareich

Wer mag verrührt den Fruchtaufstrich mit einem Hauch Wodka oder Likör. So bekommt das Linzer Plätzchen noch mal eine spezielle Note.

Klassische Linzer Plätzchen werden mit dem typischen Loch in der Mitte hergestellt. Dazu benötigt man natürlich die entsprechenden Förmchen. Die Plätzchen schmecken aber auch in Sternform gut.

Linzer Augen

Mehr Varianten: Statt Weizenmehl kann man auch Dinkelmehl verwenden und die Haselnüsse durch geriebene Mandeln ersetzten. Ein weiteres Keksrezept findet sich hier: Leinmehl Nuss Cookies backen.

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