/ Allgemein, Brötchen backen

Hefepilze sind Mikroorganismen, die beim Backen als Teiglockerungsmittel für Fülle und Weichheit, also für eine lockere Krume sorgen. Ohne Hefe – keine Gehen und ohne Gehen – keine fluffigen Brötchen. In der Wärme kann Hefe sich gut vermehren. Dabei bildet sich das Gas Kohlendioxid, welches den Teig in die Höhe treibt. Doch nicht jeder Magen verträgt Hefe gleich gut. Mancher ist gar allergisch dagegen und muss die Brötchen ohne Hefe backen. Als Alternative kommt vor allem Backpulver infrage.

Backen ohne Hefe mit Backpulver

Backpulver ist ein Salz und heißt chemisch korrekt: Natriumhydrogencarbonat. Bei Hitze oder Kontakt mit Säure zerfällt der Stoff und gasförmiges Kohlendioxid wird frei. Das Gas ist ungiftig und entsteht unter zum Beispiel bei der Verbrennung von Holz, Benzin oder Papier. Es macht in Form von Kohlensäure unser Sprudelwasser sauer und bildet im Teig Bläschen, die für die notwendige Lockerheit sorgen. Dieser Vorgang findet erst im Backofen statt. Als Säuerungsmittel ist in Backpulver zusätzlich Natriumphosphat enthalten, doch leider gibt normales Backpulver dem Teig oft einen seifenartigen Geschmack. Die Lösung für das Problem: Verwenden Sie statt „normalem Backpulver“ Weinstein-Backpulver, dann bemerkt man im Teig keine Geschmacksveränderung.

Alternative zu Hefe: Weinstein Backpulver

Weinstein-Backpulver enthält Natriumhydrogencarbonat und Weinsäure. Man kann es im Bioladen, in Reformhäusern aber auch in Supermärkten kaufen und verwendet es genauso wie herkömmliches Backpulver. Die hier beschriebenen Quarkbrötchen ohne Hefe lassen sich auch ein einem Sonntagmorgen schnell backen. Da als Triebmittel Backpulver eingesetzt wird, entfällt die Zeit zum Gehen was die Zubereitungszeit erheblich verkürzt.



Zutaten für Quarkbrötchen:

  • 250 g Mehl Type 550
  • 250 g Magerquark
  • 1 EL Butter
  • ½ TL Salz
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 1 TL Weinstein-Backpulver

Brötchen ohne Hefe backen

Weizenmehl, Quark, ein Ei, Salz, Backpulver und weiche Butter zusammen in eine Rührschüssel geben und mit dem Mixer zu einem Teig verrühren. Ist der Teig zu feucht mehr Mehl hinzufügen, ist er zu fest wenig Wasser dazu geben. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen und aus dem Teig eine Rolle von etwa 6 cm Durchmesse formen. Den Strang teilt man mit einem Messer in acht bis neun gleich große Stücke. Nun formt man die Teigportionen mit den Händen zu runden Brötchen und legt diese auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Mit dem Messer wird die Oberfläche der Brötchen kreuzweise eingeschnitten. Damit die Brötchen schön braun werden, bepinselt man sie mit aufgeschlagenem Eigelb. Nach Belieben kann man die Wecken mit Mohn, Sesam oder auch bunten Streuseln bestreuen. Anschließend die Quarkbrötchen für etwa 30 Minuten backen bis sie schön braun sind.

Brötchen ohne Hefe

Brötchen ohne Hefe

Weitere Artikel:

Brotgeschichte: Brot Backen damals

Früchtebrot: gesunde Zwischenmahlzeit

Hinterlasse eine Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Sie sollten das verwenden HTML Schlagworte und Attribute: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>
*
*