/ Allgemein, Rezepte mit Sauerteig

Leinmehl besteht aus teilentölten Leinsamen und fällt bei der Pressung von Leinöl an. Leinmehl ist keineswegs “Abfall”, sondern ein hochwertiges Lebensmittel. Es ist kein echtes “Mehl”, so wie Weizen oder Roggen. Leinmehl ist glutunfrei und alleine nicht zum Brot backen geeignet. Es ist arm an Kohlehydraten und reich an pflanzlichem Eiweiß und Ballaststoffen. Man fügt es Brotteigen zu etwa 10 – 15 % hinzu. Diese werden dann feuchter, da Leinmehl genauso wie Leinsamen Wasser im Teig bindet. Hier bekommen Sie ein Rezept für ein Sauerteigbrot mit zugesetztem Leinmehl.

Vollkornbrot aus Roggen, Dinkel und Leinmehl

Zutaten:

  • 500 g Sauerteig
  • 350 Dinkelvollkornmehl
  • 60 g Leinmehl
  • 12 g Salz
  • 40 g ganze Haselnüsse
  • 60 g Sonnenblumenkerne
  • 1 Pk Trockenhefe
  • 300 ml warmes Wasser

Durchführung:

Wer einen Sauerteigest aus der Kühltruhe geholt hat, muss diesen natürlich erst einmal auftauen und vermehren. Das dauert 24 Stunden. Dann werden alle ogebn genannten Zutaten in einer Schüssel gemischt und geknetet. Bei der Art der Nüsse kann man variieren. Ich habe verwendet das gerade da war. Das Brot schmeckt sicher auch mit Walnüssen gut.

Man lässt diesen Teig für 2 h an einem warmen Ort ruhen. Er nimmt deutlich an Volumen zu und wird dann noch einmal durchgeknetet. Man füllt den Teigballen nun in ein Gärkörbchen aus Weidengeflecht, deckt ihn mit einem Tuch ab und lässt ihn wiederum für eine Stunde im Warmen gehen. Damit der Teig nicht im Körbchen kleben bleibt, muss man dieses vor dem Befüllen entweder gut mit Mehl bestäuben oder man legt es mit einem sauberen Tuch aus.

Man heizt den Backofen gut vor und stürzt den Teig aus dem Körbchen auf ein Backblech, welches man vorher mit Backpapier belegt hat. Nun muss das Brot für gut eine Stunde bei etwa 200 Grad (Umluft) backen. Ich habe es etwas länger im Ofen gelassen, also insgesamt fün 70 Minuten.