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Hafer ist ein nährstoff- und ballaststoffreiches Getreide mit hervorragendem Geschmack. Das heimische Korn enthält neben viel Eiweiß und Mineralien auch das Polysaccharid “Beta-Glucan”. Dieses soll im Blut eine Verringerung der gesättigten Fettsäuren bewirken und dadurch Arterienverkalkung vorbeugen. Hafer ist glutenarm, eignet sich gut als Backzutat in Broten und verleiht diesen eine süßliche Note. Hafermehl gewinnt man auf Nackthafer (Hafer ohne Spelz), welcher mithilfe einer Getreidemühle fein gemahlen wird. Hat man keine Körner zur Hand, kann man auch Haferflocken verwenden oder das Hafermehl fertig im Bioladen kaufen.

Hafer-Brot backen: Zutaten

  • 115 g Hafer fein gemahlen
  • 150 ml Milch (evtl. durch Pflanzenmilch ersetzten)
  • 2 TL Trockenhefe
  • 1 TL Salz
  • 1 EL neutrales Öl
  • 160 g Weizen, Dinkel oder Kamut, fein
  • 100 ml Wasser
  • Brot mit Hafer backen

So backt man ein Brot mit Hafer

Dieses kleine Hafer-Brot wiegt nur 520 g und hat genau die richtige Größe für einen Single-Haushalt oder auch für zwei Personen. Durch den Hafer bekommt es eine krümelige Krume und obwohl es leicht süß ist, kann man das Hafermehlbrot mit Käse und Marmelade essen. Der Hafer wird in Milch eingeweicht und muss dann 20 Minuten quellen. Anschließend werden die anderen Zutaten hinzugefügt und der Teig mithilfe einer Maschine geknetet. Das Ganze muss nun 30 Minuten ruhen. 




Danach wird mit der Hand kurz geknetet. Man fügt weiteres Mehl hinzu, wenn die
Masse zu sehr klebt. Nun einen ovalen Brotlaib formen, diesen abdecken und noch einmal 30 Minuten gehen lassen. Danach das Brot mit Wasser betstreichen, mit ein paar Haferflocken bestreuen und den Laib für 35 Minuten bei 220 Grad backen. Ein größeres Brot, bei Verdopplung der Zutaten, würde 15 Minuten länger im Ofen backen müssen.

Hafer ist gesund und gut zum Backen geeignet

Weitere Informationen zu Hafer finden sich in folgendem Artikel:

Getreide: Von Emmer bis Weizen