/ Allgemein, Rezepte mit Hefeteig

Laugenbrezeln haben ihren Namen von der Lauge, in die sie kurz vor dem Backen getaucht werden. Man kann für die Lauge NaOH-Lösung (NaOH = Natriumhydroxid) verwenden oder Natron (Natriumhydrogenkarbonat) in Wasser auflösen. Letzteres ist viel weniger gefährlich und im Haushalt die Variante der Wahl.

Natron für die “Lauge”

Natron ist als “Kaiser Natron” im Supermarkt oder in einer Drogerie erhältlich. Es ist ein weißes Pulver und wird unter anderem als Backtriebmittel eingesetzt. Die Brezeln werden in eine wässrige Natron-Lösung getaucht. Sie schmecken genauso wie man es vom Bäcker kennt: außen sehr knusprig und innen weich und luftig.
Zutaten für Laugenbrezeln:
  • 500 g Weizenmehl Type 405
  • 1 TL Zucker
  • 250 ml warmes Wasser
  • 1 knappen EL Salz
  • 1 Würfel Hefe
  • 40 g weiche Butter
  • 3 EL Natron
  • 2 l Wasser
  • grobes Salz
Brezeln backen
Die Hefe mit dem Zucker in etwas Wasser auflösen und fünf Minuten stehen lassen. Alle Zutaten (bis auf das grobe Salz, das Natron und die 2 Liter Wasser!) miteinander vermengen und mithilfe einer elektrischen Rührmaschine gründlich kneten (etwa 8 Minuten). Der Teig sollte seidig glänzen und sich leicht vom Rand lösen. Man deckt den Teig ab und lässt in für eine Stunde in einem kühlen Raum gehen (15 Grad). Nach der Ruhezeit knetet man den Teig kurz durch und teilt ihn ich acht gleich große Portionen.


Man wellt aus jedem Stück einen 40 cm langen Strang, der an den Enden bleistiftdünn sein sollte, in der Mitte aber dicker sein darf. Man formt Brezeln und legt sie auf ein Holzbrett. Nun lässt man die Rohlinge wiederum 30 Minuten gehen. In der Zwischenzeit das Natron im 2 l Wasser lösen und das Ganze zum Sieden bringen. Die Brezeln werden nun nacheinander jeweils für 30 Sekunden in die Lauge gehalten. Das geht gut mit einem Schaumlöffel. Danach legt man betreut man die feuchte Oberfläche mit grobem Salz und backt die Laugenbrezeln im Ofen bei 180 Grad für 15 Minuten.

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