© Gudrun-Aimée Spalke, 2017
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Brote selber backen
Alles über Sauerteig und kreative Backideen zu Brot!
Eiweißbrot (Low carb Brot) Dieses Eiweißbrot enthält keinerlei herkömmliches Mehl und eignet sich ebenso für die glutenfreie wie für eine kohlenhydratarme (Low carb) Ernährung. Es schmeckt ähnlich wie ein knuspriges, dunkles Schwarzbrot. Man würde tatsächlich nie auf die Idee kommen, dass es lediglich aus Nüssen und Saaten besteht. Dabei ist die Herstellung ganz einfach. Das Eiweißbrot lässt sich bis zu einer Woche ohne Geschmacksverluste lagern, am besten in einem Tuch. Aufgrund des hohen Anteils an Leinsamen bzw. Leinsamenmehl ist das Brot eher feucht. Deswegen darf man es nicht in einer Plastiktüte aufbewahren. Es würde leicht schimmeln. Es lohnt sich auf Vorrat zu backen. Frieren Sie das Eiweißbrot scheibenweise ein und rösten Sie es bei Badarf in einem Toaster. Es schmeckt herrlich! Zutaten für das Eiweißbrot 150 g Sonnenblumenkerne 140 g Leinsamen ganz 75 g Mandelmehl (oder geriebene Mandeln) 75 g Pekanüsse gehackt (oder andere Nüsse bzw. Mandeln) 35 g Chiasamen 1,5 TL Salz 50 g Ghee (oder Butter, Kokosöl) 70 g Leinmehl (falls nicht vorhanden Leinsamenmenge entspr. erhöhen) 500 ml warmes Wasser (evtl. 1 EL Honig für einen runderen Geschmack, kann man auch weglassen) Eiweißbrot backen Alle Zutaten in einer Schüssel mischen. Ghee bzw. Kokosöl oder Butter vorher schmelzen. Die Masse mit dem Löffel zu einem dicken Brei verrühren. Eine Kastenform mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Die Teigmasse zwei Stunden oder auch länger (über Nacht) stehen lassen. Dabei quellen die Lein- und Chiasamen. Das Brot wird anschließend bei 175 Grad (Umluft) auf der mittleren Schiene für 25 Minuten gebacken. Danach hebt man es am Backpapier aus der Form und backt es noch einmal 40-50 Minuten. Es ist fertig, wenn es sich beim Klopfen hohl anhört. Das Brot vollständig auskühlen lassen! Erst danach anschneiden. Es schmeckt auch sehr gut getoastet und hält sich mindestens 5 Tage frisch. Das Brot kann eingefroren werden (am besten in Scheiben). Aufgrund der vielen Ballaststoffe sollte man dazu reichlich trinken! Leinmehl erhält man aus Leinpresskuchen, der bei beim Pressen von Leinöl anfällt. Es handelt sich also genau genommen nicht um “Mehl”, sondern um teilentölte, fein gemahlene Leinsamen. Leinmehl  enthält pro 100 g 28 g Eiweiß, 12 g Fett, 6 g Kohlenhydrate und 41 g Ballaststoffe. Auch enthält es Mineralien, Phytohormone (sogenannte Lignane)i st bei Land Fein Kost Rädel im Onlineshop erhältnlich.

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