Museum für Brotkultur in Ulm Das Museum für Brotkultur in Ulm enstand aus einer privaten Initiative im Jahre 1955 und ist bis heute unabhängig. Es sammelt historische Belege aller Art, die mit dem Thema Brot, Getreide und Brot backen zu tun haben. Neben der Erforschung der Geschichte des Backens erfährt man auch viel über die Ernährungslage der Welt und die kulturelle Bedeutung des Brot backens. Regelmäßig finden im Brotmuseum Sonderausstellungen statt, in den letzten 10 Jahren insgesamt 60 mal. Für Kinder: Museumspädagogische Angebote Das Ulmer Museum für Brotkultur ist inmitten der Stadt im historischen Ulmer Salzstadel zu finden. Für Kinder und Schulklassen werden spezielle Führungen je nach Altersklasse angeboten. Führungen gibt es auch regelmäßig für alle interessierten Erwachsenen. Aufschlussreich für Schulkinder sind unter anderem die dargestellten Zusammenhänge zwischen Brotversorgung, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Im Obergeschoss zeigt die Dauerausstellung “Kunst und Brot” wie das Brot als Gegenstand der Kunst in den Jahrhunderten gesehen wurde. Hier bieten sich viele Möglichkeiten zur Kunstbetrachtung. Aus Korn wird Brot Im ersten Stock des Brotmuseums findet man die Abteilung: 6000 Jahre Natur- und Technikgeschichte. Hier erfährt man woher unser Brot kommt, welche Getreidesorten es gibt, wo und wie sie angebaut werden und wie man sie verarbeitet. Die Herstellungsprozesse des Brot backens werden ausführlich gezeigt. Diese haben sich über Tausende von Jahren kaum geändert, auch wenn wir moderne Menschen zunehmend Maschinen beim Brot backen einsetzten. Nach wie vor muss der Teig gemischt, gelockert, geformt und gebacken werden. Die Ausstellung zeigt interessante Exponate der Zünfte, zum Beispiel Zunfttruhen und Pokale. Aiuch dem Thema Verkauf widmet sich die Ausstellung und zeigt unter anderem historische Werbeplakate. Der Mensch und das Brot Brot war schon immer mehr als ein Nahrungsmittel. Im jüdisch-christlichen Glauben ist Brot gleich bedeutend mit Leben. Auch das kann man im Brotmuseum lernen. Das Brot auch politische Bedeutung hat, wird dem Besucher eindrücklich mit Texten und Bildern vom Steckrübenwinter 1916/1917 vor Augen geführt. Hunger als Geisel der Menschheit, Hunger als Mittel der Unterdrückung, vom Menschen verursachter Hunger, auch diese Themen werden im Ulmer Brotmuseum behandelt.  Museum für Brotkultur Adresse: Salzstadelgasse 10 89073 Ulm Tel.: 0731/69955 Öffnungszeiten: (ohne Gewähr) Täglich von 10 bis 17 Uhr (es gibt wenige Schließtage im Jahr, bitte informieren Sie sich auf der Homepage  des Brotmuseums)
© Gudrun-Aimée Spalke, 2017
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